Es gibt schöne Momente im Leben, aber auch Augenblicke die zum Nachdenken anregen!

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**BRIEF AUS DEM TIERPARADIES**

"Mein Herrchen,
ich bin es, Bonnie, dein Hündchen, der Dir diesen Brief schreibt. Ich bin im Paradies der Tiere. Als wir in den Urlaub fuhren, hieltest Du an und sagtest: "Steig aus Bonnie, steig aus". Ich sprang aus dem Wagen und Du machtest die Tür zu und fuhrst fort.
Erst dachte ich, Du wolltest mir nur Angst machen, aber als ich Dein Auto in der Ferne verschwinden sah, da wurde mir klar: Du hast mich ausgesetzt. Es überkam mich eine große Angst und Traurigkeit. Ich lief Dir nach, aber ich konnte Dich nicht mehr einholen. Ich lief und lief - ohne zu wissen wohin und dabei wurde ich von einem Auto angefahren und in einen Graben geschleudert - ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Da lag ich nun zusammengerollt vor Schmerzen, und in meiner Not habe ich Dich um Hilfe gerufen, aber Du warst schon weit weg. Deinem Urlaubsziel entgegen. Nach langen Stunden des Leidens kam der Tod und brachte mich in sein Reich. Nun bin ich hier im Tierparadies. Mein Herz ist so traurig.
Sag mir, warum hast du das getan? Hast Du mich so wenig lieb gehabt? Wir sind sehr viele, die von ihren Familien ausgesetzt wurden, alle haben ein gebrochenes Herz.

Gott, der Dich und mich erschaffen hat, möge Dir verzeihen.

Dein Bonnie, der Dich so lieb hatte"

(gefunden im Internet)

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**Der Seestern**

Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte.
Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.
Er rief: "Guten Morgen. Was machst Du da?"
Der Junge richtete sich auf und antwortete:
"Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie."

"Aber, junger Mann", erwiderte der alte Mann, "ist dir eigentlich klar, das hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn."

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer.
"Aber für diesen Einen macht es Sinn!"
(gefunden im Internet)

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Der Hundeengel


Während Du eine Träne wegwischtest, winselte ich leise, um Dir zu sagen, ich bin's ich habe Dich nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier.

Heute morgen beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir und ich sah Dich den Tee einschenken, während Du daran dachtest, wie oft früher Deine Hände zu mir heruntergewandert sind. Ich war heute mit Dir beim Einkaufen Deine Arme taten weh vom Tragen. Ich sehnte mich danach Dir dabei zu helfen und wünschte, ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit Dir an meinem Grab, welches Du mit so viel Liebe pflegst. Aber glaube mir, ich bin nicht dort.

Ich ging mit Dir nach Hause, Du suchtest den Schlüssel, ich berührte Dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd: Ich bin’s.

Du sahst so müde aus, als Du Dich in den Sessel sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, dass ich bei Dir bin.

Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein, um mit Gewissheit sagen zu können, ich bin nie fortgegangen.

Du hast ganz ruhig in Deinem Sessel gesessen, dann hast Du gelächelt und ich glaube Du wusstest- in der Stille des Abends, dass ich ganz in Deiner Nähe war.

Der Tag ist vorbei, ich lächle und seh Dich gähnen und ich sage zu Dir: Gute Nacht und Gott schütze Dich, ich seh Dich Morgen Früh.

Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist den Fluss, der uns beide trennte zu überqueren, werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel, das ich Dir zeigen muss und es gibt so viel für Dich zu sehen.

Habe Geduld und setze Deine Lebensreise fort und dann komm, komm heim zu mir. "

(Autor: Unbekannt)

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Gedicht zum Nachdenken


Hinter einem Eisengitter - sitzt ein Hund, er weint so bitter
habt ihr mich denn ganz vergessen- ihr Menschen, die mich einst besessen?
Wo seit ihr hin, ich kann´s nicht fassen - ihr habt mich hier...allein gelassen?


Draußen kommt die finstre Nacht- habt ihr an meine Angst gedacht?!
Kälte schleicht durch alle Ritzen - nirgendwo ein warmes Kissen.
Müde von dem langen stehen - von dem warten, von dem sehen- von dem weinen, von dem jammern - such ich in der kalten Kammer einen Platz um auszuruhn.


Um mich her sind andre Hunde- jeder ist für sich allein ängstlich heulen sie an Wände- gegen harten, kalten Stein.
Blanker Stein auf dem ich liege-feucht von meinem Seelenschmerz.
Wo sind die Menschen die ich liebe?! Menschen...ohne Stein als Herz...


Lange konnte ich nicht glauben- dass ihr mich wirklich nicht mehr wollt!
Bin immer hin und her gelaufen, hab geknurrt, und hab gegrollt.
Tagelang hab ich gewartet- kein Futter hab ich angerührt Wochen...sind daraus geworden...!

- von Euch...kam niemand mehr zurück!

Lange hab ich überlegt- was hab ich euch denn nur getan? Sicher war es furchtbar schlimm- sonst hättet ihr das nicht getan!
Draußen vor den Eisengittern- gehen viele, Tag für Tag schauen oft zu mir herüber- aber keiner holt mich ab.


Manchmal kommen Kinder, die spielen auch mit mir doch wenn dann der Abend kommt- gehn sie heim und ich bleib hier!


Traurig stehe ich am Gitter- wedle freundlich jedem zu - wer mich anschaut...? kommt doch nicht wieder, egal ob ich noch wedeln tu...


Lange Zeit ist schon vergangen...- ich fühle nicht mehr diesen Schmerz, irgendwann hab ich vergessen- wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!

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Armer Hund

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger ein Licht leuchten sehen, und Du meinst zu wissen, woher es kommt...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger eine Sternschnuppe versinken sehen und Du meinst zu wissen, wer sie Dir geschickt hat...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger den Mond versinken sehen, und Du meinst zu wissen, wer immer noch an Dich denkt...

...eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger kein Licht mehr leuchten sehen, denn der Mensch, an den Du immer noch denkst, hat längst angefangen, Dich zu vergessen...

(gefunden im Internet-Danke Julia)

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Das Tier - ein Freund

Teilst Du mit einem Tier Dein Leben,
dann kannst Du stolz auf Dich sein.
Nur ein Tier ist in wahrer Freundschaft Dir ergeben,
und läßt Dich nie allein.

Bist Du einmal traurig und den Tränen nah,
so schmiegt es sich sanft an Dich.
Es spürt deinen Schmerz sogar
und läßt Dich nie im Stich.

Es teilt Freud und Leid mit Dir.
Es ist Tag und Nacht nur für Dich da.
Es kennt weder Hass noch Gier,
und seine Augen sind treu und klar.

Die Liebe ,die ein Tier Dir gibt,
kann ehrlicher nicht sein.
So manches Dir vergibt,
was kein Mensch Dir würd` verzeih`n.

Ein Tier ist der beste Freund der Welt,
Dein Aussehen ist ihm gleich.
Auch als Armer ohne Geld,
seit ihr zusammen reich.

(gefunden im Internet)

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Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen.

Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.

Keiner von ihnen wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren, so wie er damals und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.

Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüßen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab.

Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt seinen Körper, so konnte er trinken.

Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen war. Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden musste und hinaus in die Kälte und Nässe, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben.

Ich erinnere mich, was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig. Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die anderen voll getrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten.

Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, das er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen. Er war noch so klein und so schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.

Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.

Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück dürfte.

Gott sagte: Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden geliebt, (es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

Er wurde größer und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen. Er wurde liebkost und geküsst und hörte den Herzschlag, der fest und lieb klang.

Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren. Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen? Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.

Er ließ die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.
"Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR! Nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr geliebt habe.

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